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Die Katholische Hochschule NRW bietet Perspektiven für Flüchtlinge


„Ready, steady, go“ – Willkommen an der Universität

Sie sind schon einige Monate in Deutschland und versuchen hier eine neue Heimat zu finden. Perspektiven für Flüchtlinge bietet die Katholische Hochschule in Köln. Sie hat zwölf zusätzliche Studienplätze im Bereich Soziale Arbeit geschaffen, sodass ab dem Wintersemester 2016/2017 geflüchtete Menschen im Bachelorstudiengang studieren können.

Gut vorbereitet in das Unileben starten

„Wir freuen uns sehr, hier zu sein und diese Chance zu bekommen“, sagt einer der neuen Studierenden. Die Kommilitonen kommen aus sechs verschiedenen Ländern. Ein Drittel gehört verschiedenen christlichen Konfessionen an.
Für viele Geflüchtete ist es wegen fehlender Sprachkenntnisse meist nicht leicht, ein Studium zu beginnen. Aus diesem Grund gibt es ein spezielles Programm für die neuen Studenten.

In dem Projekt „Ready, steady, go – Social work for refugees“ bekommen die angehenden Studierenden bei einem Vorpraktikum einen Einblick in die Soziale Arbeit in Deutschland. Mit einem auf den Studiengang vorbereitenden Sprachkurs, zusätzlichen Einführungsveranstaltungen und einer persönlichen Betreuung durch studentische Paten werden die Studenten gezielt unterstützt.


Familiäre Betreuung für die neuen Studenten

„Ich freue mich heute schon sehr darauf. Das Familiäre hier macht es uns leicht, ohne Angst anzufangen“, so eine künftige Studentin aus Syrien. Bei der Auftaktveranstaltung am 8. Juni haben die zwölf Studenten ihre jeweiligen Paten schon kennengelernt. Bis zum Unistart im Oktober wird sich ein Arbeitskreis aus Dozenten und Studierenden der weiteren Vorbereitung der neuen Kommilitonen widmen.

Großes Zukunftspotential

Die KatHO NRW unterstützt die Studenten auch bei bürokratischen Hürden. Zum Beispiel steht sie auch bei dem Thema der Finanzierung den jungen Menschen zur Seite.

„Wir sehen ein großes Potential in den neuen Studierenden und möchten für sie daher die Rahmenbedingungen schaffen, die für ein erfolgreiches Studium notwendig sind.“ Prof. Dr. Michael Ziemons, Prodekan des Fachbereichs Sozialwesen an der KatHO Köln und Projektleiter für die Aufnahme studierender Geflüchteter, sieht ein zukunftsweisendes Projekt in dem Studienangebot für Flüchtlinge.

In der Betreuung der Studierenden wird der Fachbereich Sozialwesen von der Katholischen Hochschulgemeinde sowie dem Verein „Freunde des interkulturellen Zentrums- FiZ“ in Köln unterstützt.

Die KatHO NRW

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) ist mit rund 5.000 Studierenden Deutschlands größte staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft. Träger der 1971 gegründeten Hochschule sind die fünf (Erz-)Bistümer in NRW, refinanziert wird sie zum überwiegenden Teil vom Land. Die Studienstandorte sind in: Aachen, Köln, Münster und Paderborn.

Etwa 350 Lehrende vermitteln Wissen und Können in den Arbeitsgebieten Soziales, Gesundheit und Religionspädagogik. Die Hochschule ist in folgenden Forschungsgebieten aktiv: Pflege- und Versorgungsforschung, Soziale Innovation, Sucht und Suchtprävention, Gesundheit und Soziale Psychiatrie, Gender und Transkulturalität, Alter und Behinderung, Inklusion und Netzwerkforschung.

Text: Theresa Meier